Preisentwicklung am 28.01.2026 gegen 09:50 Uhr
Wir erwarten für heute morgen anziehende Preise.
Und weiter steigen die Preise an den Ölbörsen. Die technische Abwärtskorrektur war nur von kurzer Dauer. Die anhaltende Kältewelle in der USA werden zu spürbaren Öllagerbeständen in der USA führen. Die privaten Lagerhalter vermelden bereits sinkende Bestände. Heute Nachmittag werden die Bestandsdaten der staatlichen Lager bekanntgegeben. Hinzu kommen die geopolitischen Faktoren. Trump gibt keine Ruhe und bekräftigte erneut die militärische Präsenz im Nahen Osten. Für die Risikoprämien ein preistreibender Faktor. Mittlerweile belastet die US-Politik den US-Dollar. Er verliert an Wert und macht so das in Dollar gehandelte Öl für Käufer außerhalb von den USA günstiger, was wiederum die Nachfrage unterstützt. Die Kälte in den USA reduziert die Produktion, die Kälte verlangt nach mehr Energieträger, die Kasachische Ölförderung kämpft mit Problemen und die OPEC will in Kürze über die Fördermengen im März beraten. Am Warenterminmarkt ist erkennbar, dass die kurzfristige Versorgungslage angespannt ist.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 67,85 US $ | 65,30 US $ |
Gasoil | 691,75 US $ | 673,25 US $ |
Eurokurs | 1,1977 US $ | 1,1862 US $ |
Pegelstand Kaub | 113 cm | 112 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.