Preisentwicklung am 22.08.2026 gegen 10:10 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen Preise auf dem Niveau von gestern.
Ein Abwärtstrend bei den Heizölpreise ist bei der geopolitischen Lage und der Einschränkungen im inländischen Transportwesen kurzfristig nicht zu erwarten. eine weitere militärische Eskalation durch die USA erscheint zwar weniger wahrscheinlich, aber eine Normaliserung des Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz ist nicht zu erwarten, auch wenn es Trump ganz anders darstellt. Fakt ist zur Zeit kommen 2-4 Schiffe pro Tag durch, früher waren es 100 Schiffe. Die Zahlen sprechen für sich.
Trump will wirtschaftlichen Druck gegen den Iran ausüben, indem er Länder sanktionieren will, die mit dem Iran zusammenarbeiten. In diesem Falle müsste er China und Indien sanktionieren, uns fehlt hierfür die Fantasie, wie Trump dies hinbekommen möchten. Da ist wohl eher unter dem Thema viel heiße Luft abzuharken. Die ukrainischen Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur können da viel größere Probleme verursachen. Die hohen Energiepreise schwächen die Wirtschaft und damit die Ölnachfrage.
Im Inland macht der Pegelstand im Rhein spürbare Probleme. Es gibt nur noch sehr wenige Schiffe, die mit solchen Pegelständen zurecht kommen. Die Bahn ist keine Alternative, weil wenig flexibel.
Hinweis:
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 93,44 US $ | 93,71 US $ |
Gasoil | 1286,00 US $ | 1284,00 US $ |
Eurokurs | 1,1694 US $ | 1,1698 US $ |
Pegelstand Kaub | 45 cm | 31 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.