Preisentwicklung am 08.10.2026 gegen 10:05 Uhr
Wir erwarten für heute weiter spürbar anziehende Preise.
Neue Angriffe auf Schiffe im persischen Golf lassen die Risikoaufschläge deutlich ansteigen. Auch steigt die Gefahr einer militärischen Antwort der USA. Die trügerische Ruhe der vergangenen Tage ist dahin und die Versorgungsangst ist zurück. Der Hurrican im Golf von Mexiko bringt auch Produktionsausfälle im Gepäck mit. Erste Ölplattformen wurden bereits evakuiert. Dies trifft auf Meldungen der US-Öllagerbestände, die niedriger sind als erwartet, insbesondere bei den Destillaten wie Kerosin und Diesel. Eine beschleunigte Freigabe der EU-Ölreserven können das etwas abmildern, aber nur kurzzeitig.
Im Inland ist durch das langanhaltende Rheinniedrigwasser die Versorgungslage auch angespannt. Der Händler, der noch Ware hat, der lässt es sich bezahlen - die Fakten von der Rohstoffbörse sind da nicht mehr ganz so relevant. Wenn die Witterung umschlägt, stellen viele Kunden die Heizung auf Winterbetrieb um und die Auftragsbücher laufen voll. Bei den niedrigen Lagerbeständen im Inland und dem fehlenden Nachschub über dem Rhein keine gute Mischung.
heutiger Kurs | Kurs vom Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 104,04 US $ | 101,76 US $ |
Gasoilkurs | 1466,25 US $ | 1416,00 US $ |
Euro/US $ Wechselkurs - 1Euro ergibt | 1,1195 US $ | 1,1189 US $ |
Rheinpegelstand Kaub | -2 cm | 4 cm |
Aktuelle Börsenkurse von heute:
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.