Preisentwicklung am 10.09.2026 gegen 10:15 Uhr
Wir erwarten für heute morgen anziehende Preise.
Die erneute Eskalation im Persischen Golf treibt das Brent-Öl über die 100 US $ Grenze. Mittlerweile schwindet die Hoffnung auf eine baldige Beilegung immer mehr. Stattdessen steigen die Risiken für die weltweite Öl- und Gasverfügbarkeit. Die anhaltenden militärischen Angriffe in der Straße von Hormuz führen nach wie vor zu Störungen in der Schifffahrt. Wie viel Öl über die Straße von Hormuz den Weg auf den Weltmarkt schaffen, ist ungewiss. Die Mengenangaben unterscheiden sich deutlich.
Im Inland gestaltet die Trockenheit den Transport über den Rhein sehr schwierig. Die Rheinfrachten steigen und steigen.
Hinweis:
Bitte bestellen Sie im Herbst nicht zu eng. Die Kunden, die die Möglichkeit haben, boykottieren die hohen Preise indem sie nicht bestellen. Im Herbst ist oftmals noch Rheinniedrigwasser und die Nachfrage steigt mit der Umstellung der Heizung von Sommer auf Winterbetrieb spürbar an. Die Kapazitäten der Auslieferfahrzeuge werden nicht mehr und wenn im Inland die Ware knapp wird, kann das Warten auf die Heizölbestellung schon anspruchsvoll werden.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 101,36 US $ | 100,44 US $ |
Gasoil | 1462,50 US $ | 1479,75 US $ |
Eurokurs | 1,1640 US $ | 1,1627 US $ |
Pegelstand Kaub | 24 cm | 26 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.