Preisentwicklung am 25.06.2026 gegen 09:45 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen weiter leicht anziehende Preise.
Die Wiederinbetriebnahme der Straße von Hormus entspannt den Ölmarkt und lässt die Sorge vor Ölknappheit in den Hintergrund treten. Immer mehr Tanker nutzen wieder die Exportroute. An den Börsen sind die kurzfristigen Lieferkontrakte wieder günstiger als die später zur Auslieferung kommenden Kontrakte. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass die Börsenakteure die Versorgungslage entspannter einschätzen. Allerdings sieht man auch, dass die Rohölsorten mehr im Preis wesentlich mehr nachgegeben haben, als die Mitteldestillate (Heizöl/Diesel). Dort ist die Verfügbarkeit noch angespannter. Auch treiben die niedrigen Öllagerbestände der USA die Preise. Im Inland treiben die Rheinfrachtkosten die Heizölpreise nach oben. Eine Besserung ist da noch nicht in Sicht. Auch wenn Ferienbeginn ist, Regen wäre dringend nötig.
Auch ist das Abkommen mit dem Iran noch nicht in trockenen Tüchern und die 60 Tage-Verhandlungsfrist ist schnell um
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 72,54 US $ | 76,38 US $ |
Gasoil | 880,75 US $ | 88,25 US $ |
Eurokurs | 1,1353 US $ | 1,1365 US $ |
Pegelstand Kaub | 89 cm | 100 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.