Preisentwicklung am 09.02.2026 gegen 10:20 Uhr
Wir erwarten für heute Morgen nachgebende Preise.
Die leisen Signale einer Entspannung zwischen den USA und dem Iran schicken den Ölpreis nach unten. Die Verhandlungen im Oman werden von Teheran als "Schritt nach vorne" bezeichnet. Die Versorgungsängste haben sich dadurch spürbar reduziert. Washington signalisierte weitere Gesprächsbereitschaft. Die zuletzt deutlich angestiegene Risikoprämie dürfte sich bei dem Fortgang des Verhandlungsweges sukzessive abbauen. Bis zur endgültigen Konfliktlösung rechnen wir nur mit einer moderaten Preiskorrektur. Das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien, in dem u.a. vereinbart wurde, dass Indien weniger russisches Öl importiert, wird für Preisverschiebungen sorgen. Die Bestätigung aus Neu-Delhi steht aber noch aus.
Sinkende Rohölpreise, ein stärkerer Euro und fallende Risikoprämien führen auch zu spürbaren Abschlägen bei den Inlandspreisen.
Aktuelle Börsenkurse von heute:
heutiger Handelstag | Kurse Vorhandelstag | |
Brent-Öl | 67,44 US $ | 68,34 US $ |
Gasoil | 684,50 US $ | 699,00 US $ |
Eurokurs | 1,1861 US $ | 1,1797 US $ |
Pegelstand Kaub | 148 cm | 148 cm |
Die internationale Rohstoffbörse hat ihre Web-Anschrift geändert. Sie ist jetzt unter www.ice.com/energy zu finden.
*) Solange sich die Pegelstände im Bereich von 190 bis 460 cm bewegen, bestehen keine Einschränkungen in der Schifffahrt. Sinkt der Pegel unter 190 cm werden Niedrigwasseraufschläge fällig. Unter 70 cm wird es dann sehr schwierig, überhaupt die Versorgung über den Rhein zu gewährleisten. Die Aufschläge können den Heizölpreis dann spürbar verteuern. Von 460 cm bis 640 cm Hochwasser gibt es Beeinträchtigungen. Steigt der Pegel über 640 cm wird die Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt.